Verbesserungsvorschläge für Seniorenheim-Architektur

Die aktuelle Lebens- und Wohnsituation für Senioren in Altenheimen ist sehr durchwachsen. Besonders die persönliche Entfaltung der SeniorInnen ist nicht so gut gegeben. Es ist mehr ein Verwaltungsprojekt als ein menschengerechtes Wohnen.
Dieses Problem stellt sich insbesondere bei SeniorInnen mit geringem Einkommen.

Aus einer großen Anzahl von Missständen seien einige genannt. (Es soll hier keine Kritik an den vielen interessierten und engagierten MitarbeiterInnen sein, sondern nur über bauliche Alternativen nachgedacht werden, die die generellen Umstände positiv beeinflussen können.)

  • Zu enge Flure
  • Enge Wohnräume und wenig Privatsphäre, was auch zu Aggressionen führen kann (medicalxpress http://medicalxpress.com/news/2014-11-senior-to-senior-aggression-common-nursing-homes.html)
  • Überlastetes Pflegepersonal, das u. a. durch diese Enge noch zusätzlich gestresst wird. Die räumliche Enge wird mit einer knappen und engen Zeitplanung kombiniert.
  • SeniorInnen sollen im Rahmen der räumlichen und zeitlichen Enge möglichst oft stillsitzen und sich möglichst wenig bewegen (Abgesehen von speziell vorgegebenen Gymnastik- und Singangeboten, die sehr positiv zu sehen sind).

Was fehlt ist eine altengerecht vorbereitete Umgebung nach modernen Maßstäben, die auf Dauer preisgünstig einem möglichst breiten SeniorInnenpublikum eine bessere Lebensqualität anbieten kann.

Eine Verbesserung könnte in breiteren und großflächigen Gebäuden mit viel Licht bestehen, wo der Bewegungsdrang von einigen SeniorInnen besser berücksichtigt werden kann und wo SeniorInnen relativ selbstbestimmt ihrem Drang nach „auf- und ablaufen“ besser nachkommen können. Diese bewegungsfreundlichen Flure müssen das nebeneinander von z.B.  Essenswagen usw und gleichzeitig auf und ablaufenden SeniorInnen ermöglichen können. Die Schwesternzimmer sollten in dem Flur so eingebettet sein, dass dieMitarbeiterInnen die SeniorInnen stets im Blick haben.

Auch im Außenbereich ist es sinnvoll vor allem selbstbestimmte Bewegungsmöglichkeiten der SeniorInnen im Blick zu haben. Es sollte sich um eine großzügige Fläche halten, die genug Raum bietet, damit die SeniorInnen genug Distanz untereinander haben können. Die Anlage sollte mit Blick auf nicht so gut orientierte BewohnerInnen von der Straße abgezäunt sein. Der Zaun sollte als Sichtschutz mit einer dekorativen und pflegeleichten Hecke wie Liguster oder Kirschlorbeer ausgekleidet werden. Die Bewegungsanlage sollte klar strukturiert sein und gut übersichtlich sein mit Rasenflächen und Sitzbänken am Rand. Bei den Bänken können Bäume für Schatten und ein angenehmes Naturerlebnis sorgen. Die Anlage sollte in der Mitte durch einen Weg geteilt sein, was optisch strukturiert und auflockert. Dieser Weg sollte mit weichen Spezialplatten (Fallschutzplatten) ausgelegt sein, die nicht so hart wie echte Bodenplatten sind.

Optimal wäre ein tägliches Nutzungsangebot, auch bei schlechterem Wetter mit entsprechender Kleidung. Das Angebot sollte immer von MitarbeiterInnen beobachtet sein. Regelmäßige und möglichst selbstbestimmte Bewegungsmöglichkeiten sollen der Entspannung und Gesundheit dienen. Auch die MitarbeiterInnen werden von einer räumlich entspannten Situation profitieren und möglicherweise wird man weniger „Medikamente zur Ruhigstellung“ verabreichen müssen. Dadurch könnte man auch Geld sparen.

Dieser Artikel gibt meine persönliche Ansicht wider.

 

MRT-Termine viel zu spät

Eine frühzeitige Diagnostik ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie und Gesunderhaltung.

Leider scheinen bestimmte Diagnosemethoden privilegiert zu sein und für Kassenpatienten fast unerreichbar oder viel zu spät.

Dies gilt insbesondere für MRT-Termine. Wenn sich jemand zum Beispiel einen Fuß verstaucht oder einen Sportunfall am Knie hat, kann man lange warten – außer man ist privat versichert. Kassenpatienten dürfen dann schon mal ca 3 Monate warten – auf die nähere Diagnostik. Was sich dann in der Zeit mit dem verletzten Körperteil entwickelt und was dann schlicht zu spät erkannt wird? Scheint doch egal – bei Kassenpatienten.

Bei Privatpatienten sieht das schon ganz anders aus, die bekomen schon nach ca 3 Tagen einen Termin.

Alle Menschen sind gleich? Einfach nur ein Joke.