Crashteste orientieren sich hauptsächlich an männlicher Anatomie

Tests von Kraftfahrzeugen soll Menschen im Falle eines Unfalls schützen.

Doch wer sind eigentlich „Menschen“?

In der Wahrnehmung der Automobilindustrie scheinen „Menschen“ in der Hauptsache Männer zu sein. So sind die Crash Test Dummies an der männlichen Anatomie orientiert.

Diese einseitige Bevorzugung der männlichen Anatomie bei Sicherheitstests birgt im Falle eines Unfalls Risiken für Frauen.

Nach einer US-Spanischen Untersuchung haben Frauen, die einen Sicherheitsgurt tragen,  ein 47% höheres sich bei einem Unfall zu verletzen. So wird der unterschiedlichen Form des weiblichen Nackens nicht Rechnung getragen. Außerdem haben Frauen durch ihre meist geringere Körpergröße ein größeres Risiko sich eine Verletzung an den Füßen und Beinen zuzuziehen.

Sicherheit? Nur für männliche Menschen. „Menschen“ sind nach Ansicht der Automobilindustrie eben Männer.

Quelle: https://derstandard.at/1319180864482/Studie-Die-maennliche-Anatomie-der-Crash-Test-Dummies

Auch interessant zum Lesen: https://www.boston.com/cars/news-and-reviews/2012/08/22/why-carmakers-always-insisted-on-male-crash-test-dummies

Wer mit seinem Körper unzufrieden ist, treibt weniger gern Sport

Sport ist eine Quelle der Gesundheit und des Wohlbefindens.

Insbesondere für Menschen mit gesundheitlichen Schwächen profitieren von gezieltem und angepasstem Sport (Herzsportgruppe, Gymnastik usw.) Paradoxerweise vermeiden Menschen mit gesundheitlichen Problemen sportliche Tätigkeiten.

Eine Metastudie der heidelberger Soziologin Simone Becker ergab, dass Menschen mit zunehmendem Alter, wenn Gesundheit und körperliches Wohlbefinden allmählich nachlassen, immer weniger Interesse daran haben, Gesundheitssport zu treiben.

Mit 18 Jahren treiben ca. 70 der Männer und vergleichsweise nur 42 % der Frauen wöchentlich Sport. Mit 35 Jahren treiben ca. 30 % der Maänder und Frauen wöchentlich Sport, jedoch sind es bei den älteren Menschen über 68 Jahre nur noch ca. 18 % der Frauen und Männer wöchentlich Sport.

Ursache für die nachlassende Sportaktivität mit zunehmendem Alter könnte sein, dass es schwieriger ist sich für Sport zu entscheiden, wenn man sich gesundheitlich nicht so wohl fühlt. Die sinkende Selbstzufriedenheit mit dem eigenen Körper entwickelt sich somit zu einer motivationalen Verhaltensbarriere.

Doch auch die äußeren Umstände lassen zu wünschen übrig. So bemängelt Simone Becker, dass die Gesundheitssport-Angebote zeitlichl zu sehr begrenzt sind und dass die TeilnehmerInnen danach wenig Möglichkeiten haben, das Training in angemessenem Rahmen und mit entsprechender Betreuung fortzusetzen.

Trotzdem sollten gerade ältere Menschen nicht das Interesse am Sport verlieren. So zeigte sich bei einer Studie, dass ältere Menschen, die mindestens einmal pro Woche Sport trieben, mit bis zu einer drei- bis vierfach höheren Wahrschenilichkeit gesünder blieben, als die älteren Personen, die sich nicht sportlich bewegten.

Quellen:

  • http://derstandard.at/1317018562478/Nur-die-Gesunden-treiben-Sport
  • https://core.ac.uk/download/pdf/6463552.pdf (Der Einfluss der Gesundheits-zufriedenheit auf die Sportaktivität, Autorin Simone Becker)
  • http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/heilkraft-der-bewegung-sport-macht-auch-im-hohen-alter-gesund-1.1827862

Eltern unterschätzen das Übergewicht ihrer Kinder

In den letzten 30 Jahren nimmt das Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen kontinuierlich zu. Ungefähr 31 % aller Kinder und Jugendlichen zwischen 2 und 19 Jahren sind übergewichtig.

Übergewicht ist gesundheitlich und psychosozial ein großer Risikofaktor.

In einer Metastudie (eine Studie die die Ergebnisse anderer Studien zu einem bestimmten Thema auswertet) wurde festgestellt, dass gut die Hälfte der Eltern das Übergewicht ihrer Kinder unterschätzen.

Speziell das Gewicht der Kinder im Alter zwischen 2 und 5 Jahren wird von den Eltern stark unterschätzt, da die Eltern davon ausgehen, dass sich das Gewichtsproblem mit der Zeit „von selbst löst“.

Interessanterweise wird das Gewicht von Mädchen durch die Eltern kritischer betrachtet als das Gewicht von Jungen.

Um die folgenschwere Fehleinschätzung der Eltern zu korrigieren, ist es nützlich wenn KinderärztInnen besonders auf das Thema „Übergewicht bei Kindern“ achten. Sie sollten Eltern frühzeitig über die Risiken aufklären und ihnen Vorschläge zur Gewichtsreduktion machen. Übergewicht bei Kindern ist ein erzieherisches und pädagogisches Problem und es ist sinnvoll Eltern für den Alltag zu beraten.

Quelle: http://pediatrics.aappublications.org/content/pediatrics/133/3/e689.full.pdf

Parasiten können das Gehirn ihrer Wirte manipulieren

Indiana, USA – Nagetiere, von mit einem bestimmten Parasiten befallen sind, verlieren ihre Scheu vor Katzen, was sie zu leichten Beutetieren für diese macht.

Der untersuchte Parasit ist die Mikrobe Toxoplasma Gondii, der in Amerika schätzungsweise 1 Viertel aller Amerikaner und weltweit viele weitere Menschen infiziert hat. Kurz nach der Infektion begegnen die Toxoplasma Parasiten (Mikroben) dem Immunsystem des Körpers und gehen in einen latenten Zustand über, in harte Zysten gekleidet, die der menschliche Körper nicht eliminieren kann.

Bevor die Parasiten in den inaktiven Zustand übergehen, scheinen sie schwerwiegende Veränderungen in einigen oft vorkommenden und wichtigen Gehirnzellen vorzunehmen. Bei den Zellen handelt es sich um Astrozyten (Sternzellen). Astrozyten werden im gesamten Gehirn vorgefunden und sind an verschiedenen wichtigen Gehirnstrukturen und Prozessen beteiligt.

Die Veränderung der Astrozyten besteht chemisch darin, dass Acetylgruppen an diese Zellen angehängt werden. Der chemische Prozess der Acetylierung kann die Funktion, die Lage und andere Aspekte des betreffenden Eiweißes in der jeweiligen Zelle  verändern.

Die Forschung legt nahe, dass die Toxoplasmose Parasiten die Astrozyten in den Gehirnen der Nagetier-Wirte so verändern, dass sie von den Katzen gefressen werden und so in das Verdauungssystem von Katzen gelangen können. Dort im Verdauungstrakt der Katzen finden die Toxoplasmose-Parasiten die einzige Möglichkeit sich geschlechtlich zu vermehren.

Quelle: http://neurosciencenews.com/toxoplasma-astrocytes-neurology-1864/

Kompetenzbasierte Lernzielkatalog für MedizinerInnen

Hier lässt sich der nationale kompetenzbasierte Lernzielkatalog für MedizinerInnen einsehen, Version 2015. Es ist das Kerncurriculum der ärztlichen Berufsausbildung. Es ist ein öffentliches Dokument im PDF-Format und wird von der Kultusministerkonferenz herausgegeben.

Quelle:  http://www.nklm.de/kataloge/nklm/lernziel/uebersicht

 

Triclosan – ein unerwünschter Konservierungsstoff

Triclosan ist eine Substanz, die Bakterien und Pilze wirkt und wurde bis 2015 noch in Kosmetika wie Hautcremes z gelassen. Triclosan kann über den Mund und die Haut aufgenommen werden.

Triclosan ist problematisch weil es Allergien und Antibiotika-Resistenzen fördern kann. Triclosan ist schwer abbaubar und landet so oft über Kläranlagen im Trinkwasser.

Doch das Verbot ist halbherzig, denn über diese Frist hinaus kann der schädliche Stoff noch weiter in z. B. weiter Deos, Mundwasser, Zahnpasta und Fußpflegemitteln verwendet werden.

Seit 2016 scheint der Stoff in den USA nicht mehr vermarktet zu werden. Aber auch in Spielzeug, Textilien und Möbeln wird Triclosan verwendet, doch für Spielzeug, Textilien Möbel gilt das Verbot nicht. Es ist nicht klar, ob Triclosan bei Spielwaren, Textilien und Möbeln deklariert wird.

Daher ist es wichtig sich z B genau bei Mundhygieneartikeln über die Zutat von Triclosan zu informieren.

Quellen:

  • https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/triclosan
  • http://www.gesundheit-adhoc.de/triclosan-in-kosmetika-verkaufsverbot-fuer-viele-produkte.html
  • https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/adult-health/expert-answers/triclosan/faq-20057861

Klimawandel und erhöhte Luftfeuchtigkeit

Der Klimawandel verändert weltweit die Bedingungen für Mensch und Natur in dramatischer Weise. Dabei ist besonders der Anstieg der Temperaturen im Blickfeld. Doch bereits 2007 wurde man auf ein anderes Problem aufmerksam, das den Anstieg der Temperaturen zu begleiten scheint: Die weltweite Zunahme der Luftfeuchtigkeit.

Die Konsequenzen der Zunahme der Luftfeuchtigkeit werden jedoch immer noch möglicherweise unterschätzt. Dabei scheint Forschern zufolge ein kausaler Zusammenhang zwischen globaler Erderwärmung und der Emission von Autoabgasen zu bestehen. Dieser Effekt wurde bereits für die vergangenen Jahrzehnte 1972 – 2002 nachgewiesen.

Doch der Anstieg der luftfeuchtigkeit ist keineswegs harmlos für die Menschen, denn die Zunahme der Luftfeuchtigkeit bewirkt einen “Hitzestress” bei den Menschen, da der Mensch sich nicht mehr so gut durch Schwitzen abkühlen kann. Diese Entwicklung kann insbesondere Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen gefährlich werden.

Das Problem wird insbesondere in Tropischen Regionen zu katastrophalen Veränderungen bei den Lebensbedingungen der Menschen sorgen. Doch auch Amerika und Europa können sich nicht in Sicherheit wiegen. So wird sich wahrscheinlich Berechnungen zufolge 2100 das Klima in Amerika und Eurasien derart verändern, dass dort ein Hitzestress stattfindet, der heute für Indien typisch ist.

Interessanterweise scheinen bei diesen Forschungen weniger die Lebensbedingungen und die Lebensqualität der Menschen im Mittelpunkt zu stehen. Das große Bedauern und die große Furcht gilt eher der Verringerung Arbeitskraft der Menschen, ihrer Effizienz als Produktionsmittel innerhalb der kommerziellen Industriemaschinerie. So beschwert sich die Industrie, dass der Klimawandel schon Einbußen in der Wirtschaft verursache.

So würde in England beispielsweise die Arbeitsleistung der Arbeiter nur bei 90% des theoretisch erreichbaren Wertes liegen. So belaste die hohe Luftfeuchtigkeit schon bereits bei niedrigeren Temperaturen den Kreislauf der Arbeiter und verringern die Arbeitsleistung. Ein wirtschaftliches Horrorszenario könnte demnach beispielsweise so aussehen: Wenn es so weitergeht, könnte die Arbeitsleistung 2050 auf 80% sinken und im jahre 2200 könnte besagte Arbeitsleistung schon auf 40 % absinken.

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass die Habgier und Unersättlichkeit der Industrie Bedingungen hervorruft, in der die industrielle Arbeitsleistung durch die Herstellung schädlicher Produkte zunehmend behindert wird. Zudem ist es ein völliges situatives Neuland, eine Situation, mit der die Menschen noch nie konfrontiert waren. Es ist gewissermaßen eine ungewollte Test-Labor-Umgebung. Angesichts der stetig steigenden Luftfeuchtigkeit und der mangelnden Anpassung des menschlichen Körpers an diese Situation stellt sich die Frage: “Brauchen wir bald alle Kiemen?”

Quellen:

  • http://www.welt.de/wissenschaft/article1254911/Mit-der-Klimaerwaermung-wird-auch-die-Luft-feuchter.html
  • http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/247753/klimawandel-wird-es-zu-schwul-zum-arbeiten
  • http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mehr-luftfeuchtigkeit-klimaerwaermung-macht-luft-schwueler-a-510697.html
  • https://de.nachrichten.yahoo.com/klimawandel-steigende-luftfeuchtigkeit-verringert-produktivit%C3%A4t-070619299.html

W-Lan als Gesundheitsrisiko: das Kresse-Experiment

WLAN  (Wireless Local Area Network) heißt außerhalb des deutschen Sprachbereichs meist “Wi-Fi” und wird als großer Fortschritt gepriesen.

Ein besonderes Problem bei W-Lan-Strahlung ist, dass  wenig Verbraucherinformationen weitergegeben werden. W-LAN wird meist umjubelt und als „Fortschritt“ bezeichnet. Bedenklich ist, dass einige Anbieter ausschließlich Modems mit W-LAN anbieten und dass die VerbraucherInnen sich nicht aussuchen können, ob sie W-LAN wünschen oder nicht.

Im Computer wird es “drahtlose Netzwerkverbindung” genannt.

WLAN-Strahlung nimmt überall zu – und damit auch Schlaflosigkeit, inneres Zittern, Schwindel, Kopf-schmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsschwierig-keiten, Sehstörungen, Herzprobleme.

In Paris wurde deshalb WLAN aus staatlichen Bibliotheken entfernt.

Auch Kinder sind betroffen; in Kanada gibt es eine Bewegung “Eltern gegen WLAN in Schule”.

In einer dänischen Schule wurde ein bekanntes Experiment in Bezug auf die Gefährlichkeit von W-Lan-Routern durchgeführt: Die Schülerinnen kauften zwei Kästen mit Kressesamen und bereiteten zwei absolut gleichartige Räume vor. Das einzige was diese beiden Räume unterschied war, dass sich in einem der beiden Räume ein W-LAN-Router befand und in dem anderen Raum kein W-LAN-Router stand. Auch die Pflege (Licht und Wasser) der Kressepflanzen war identisch. Das Ergebnis nach zwölf Tagen war erschreckend. Die Kressepflanzen in dem Raum ohne W-LAN-Router waren frisch und grün und gesund, aber die Kressepflanzen in dem Raum mit W-LAN-Router waren braun und verwelkt und sogar leicht mutiert. Die Schülerinnen wiederholten den gesamten Versuchsaufbau und kamen zu dem gleichen Ergebnis.

Quellen:

  • http://www.strahlung-gratis.de/risiko_wlan.htm
  • https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html?wtrid=crossdevice.n24.importredirects

Zahnpasta und ihre Inhaltsstoffe gesund?

Mit Zahnpflege möchte man seine Gesundheit verbessern. Aber leider enthalten viele Zahnpasten ungesunde bis schädliche Anteile wie zb Triclosan, PEG, Plastikteilchen, Nanoplastikteilchen aus Polyethylen.

Ungünstig ist auch das Aufschäummittel Natriumlaurylsulfat.

Diese Stoffe reichern sich dann im Körper an und können schädliche Wirkungen entfalten. Gute Testnoten erhielten die Zahnpasta Lavera, Zahnpasta von Logodent, Ratanhia Zahncreme von Weleda, Dr. Hauschka und anderen alternativen Herstellern.

Kommentar: Zudem enthalten viele herkömmliche Zahncremes künstliche Süßstoffe und tonnenweise Aromen.

Über die fragwürdigen Zutaten herkömmlicher Zahncremes kann man bei nachhaltigleben.ch sich informieren. Trotzdem war ich neulich erstaunt, als ich bei einer Zahncreme (dontodent sensitive), die von Ökotest (6, 2013) mit “gut” bewertet wurde, viele der fragwürdigen Inhaltsstoffe entdeckte, die bei ganz herkömmlichen Zahncremes verwendet werden,  vor allem Schaumbildner: 

  • Propylene Glykol (bewahrt die Feuchtigkeit der Haut; Lösungsmittel; pflegt die Haut; erhöht oder verringert die Viskosität kosmetischer Mittel) Propylenglykol ist ein Erdölderivat, das in der gewerblichen Industrie viele Verwendungen findet. Es ist geruch- und geschmacklos. Es gehört auch zu den Zusatzstoffen in der Tabakindustrie,
  • Sodium C14 – 16 Olefin Sulfonat (SODIUM C14-17 ALKYL SEC SULFONATE

    Tensid = waschaktive Substanz; wirkt schaumbildend, indem die Oberflächenspannung der Flüssigkeit geändert wird; reinigt die Körperoberfläche)

    (SODIUM C14-18 OLEFIN SULFONATE SODIUM C14-18 OLEFIN SULFONATE Tensid = waschaktive Substanz; reinigt die Körperoberfläche; wirkt wirkt schaumbildend, indem die Oberflächenspannung der Flüssigkeit geändert wird)

  • Sodium Cocoyl Isethionat (SODIUM COCOYL ISETHIONATE SODIUM COCOYL ISETHIONATE Tensid = waschaktive Substanz; macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und verleiht ihm Volumen; reinigt die Körperoberfläche)
  • Sodium Saccharine (reinigt, desodoriert und schützt die Mundhöhle; verringert oder hemmt den Grundgeruch oder -geschmack eines Produkts), Künstliches Süßungsmittel
  • CI 77891 (CI 77891 (kosmetischer Farbstoff; alle Farbstoffe sind in der EU-Kosmetikrichtlinie, Anhang IV geregelt)

So wimmelt es von Schaumbildnern und anderen fragwürdigen Zutaten. Die Inhaltsstoffe des Aroma erfährt man nicht.

Obwohl davon auszugehen ist, dass die erwähnte Zahncreme ein absolut durchschnittliches und handelsübliches Produkt ist wie die meisten anderen Zahncremes auch, ist jedoch unklar, warum der Zahncreme nun ein Lob von Seiten Ökotests ausgesprochen wird.

Quelle:

  • https://www.nachhaltigleben.ch/kosmetik/testbereichte/test-zahnpasta-einige-fallen-durch-2566#bild
  • https://www.nachhaltigleben.ch/kosmetik/testbereichte/test-zahnpasta-einige-fallen-durch-2566#bild

Wohnen in Straßennähe ist schlecht für Gesundheit

Menschen, die in der Nähe von dicht befahrenen Straßen wohnen, haben wegen der Luftverschmutzung ein erhöhtes Krankheitsrisiko.

Interessanterweise vertreten die AutorInnen die Ansicht, dass verdichtetes Wohnen besser für die Umwelt sei (vielleicht weil so weniger Land für Siedlungsbau erschlossen werden muss?). Auf jeden Fall sind die dicht befahrenen Straßen ein Gesundheitsrisiko für die AnwohnerInnen dar.

Die AutorInnen sehen verschiedene Möglichkeiten zur Abhilfe:

  • Wohnen in Mehrfamilienhäusern, allerdings soll an den Straßen entlang in der Hauptsache nur öffentlicher Nahverkehr fließen.
  • Bei zukünftiger Städteplanung sollen an dicht befahrenen Straßen keine Häuser direkt gebaut werden.
  • Zwischen den dicht geplanten Häusern und den dicht befahrenen Straßen sollen Pufferzonen liegen (Parks o. ä.?)

Interessanterweise werden von den AutorInnen Einfamilienhäuser in ausgedehnten Vorstädten als weniger gut für die Umwelt erachtet. Dies ist schwer nachzuvollziehen, da gerade in Vorstädten viele grüne Gärten vorhanden sind. Das Konzept des „dichten Wohnens“ muss dann zwingend mit ausgedehnten Parks und Wäldern kombiniert werden, denn wenn die freibleibende Fläche anstatt für Wohnen der Industrie geopfert wird, ist das meiner Ansicht nach gewiss kein Fortschritt.

Quelle: https://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Verdichtetes-Wohnen-ist-schlecht-fuers-Herz/story/10480184