Schlaf, Konzentration und Gedächtnis

Kinder, die schlecht und zu wenig schlafen, sind in ihrer Konzentration gestört und haben geringere Lernleistungen. Zudem treten  bei Kindern, die schlecht schlafen, Hyperaktivität und Verhaltensauffälligkeiten auf.

Schlaf ist ist sehr wichtig bei der Bewältigung der Tagesprobleme und bei der Festigung von Gedächtnisleistungen. Schlafqualität von Kindern wird durch Computerspiele oder angsteinflößende Fernsehsendungen beeinträchtigt.

In Studien an Erwachsenen hat sich herausgestellt, das „Schlafspindeln“ eine besondere Rolle bei Gedächtnisleistungen bilden. Gedächtnisspindeln treten im Schlafstaadium 2 auf und sind bestimmte Gehirnstrommuster.  Diese Gehirnstrommuster treten auch in Tierversuchen auf, wenn ein Zusammenhang zwischen Schlaf und Gedächtnis erforscht wird.

Bei einer Untersuchung an Kindern in Salzburg durch K. Hödlmoser stellte sich heraus, dass Kinder, die bessere Schlafqualität hatten, besser beim Gedächtnistest abschnitten. Die Schlafqualität wurde an der Anzahl Der Schlafspindeln gemessen.

Auch in einer Studie mit Erwachsenen (ca. 47 Jahre alt) stellte sich heraus, dass Menschen, die weniger lange Wachunterbrechungen im Schlaf hatten, am Tag darauf besser lernen und verstehen konnten.

Da Schlafqualität einen hohen Einfluss auf Verstehen, Lernen und Gedächtnis hat, ist es meiner persönlichen Meinung nach auch wichtig, sich dringend mit akustischer Umweltverschmutzung und geräuscharmem Wohnen zu beschäftigen.

Quellen:

  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5568544/
  • http://derstandard.at/1315005670135/Schlaf-Ruhe-in-der-Nacht-und-erinnere-dich-am-Tag

Linktipp zum Thema Schlaf: http://www.dasschlafmagazin.de/ Diese Webseite bezeichnet sich als unabhängiges Patientenportal zum Thema Schlafqualität, Es gibt dort auch einen Wegweiser zu Selbsthilfegruppen für Menschen mit Schlafstörungen

W-Lan als Gesundheitsrisiko: das Kresse-Experiment

WLAN  (Wireless Local Area Network) heißt außerhalb des deutschen Sprachbereichs meist “Wi-Fi” und wird als großer Fortschritt gepriesen.

Ein besonderes Problem bei W-Lan-Strahlung ist, dass  wenig Verbraucherinformationen weitergegeben werden. W-LAN wird meist umjubelt und als „Fortschritt“ bezeichnet. Bedenklich ist, dass einige Anbieter ausschließlich Modems mit W-LAN anbieten und dass die VerbraucherInnen sich nicht aussuchen können, ob sie W-LAN wünschen oder nicht.

Im Computer wird es “drahtlose Netzwerkverbindung” genannt.

WLAN-Strahlung nimmt überall zu – und damit auch Schlaflosigkeit, inneres Zittern, Schwindel, Kopf-schmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsschwierig-keiten, Sehstörungen, Herzprobleme.

In Paris wurde deshalb WLAN aus staatlichen Bibliotheken entfernt.

Auch Kinder sind betroffen; in Kanada gibt es eine Bewegung “Eltern gegen WLAN in Schule”.

In einer dänischen Schule wurde ein bekanntes Experiment in Bezug auf die Gefährlichkeit von W-Lan-Routern durchgeführt: Die Schülerinnen kauften zwei Kästen mit Kressesamen und bereiteten zwei absolut gleichartige Räume vor. Das einzige was diese beiden Räume unterschied war, dass sich in einem der beiden Räume ein W-LAN-Router befand und in dem anderen Raum kein W-LAN-Router stand. Auch die Pflege (Licht und Wasser) der Kressepflanzen war identisch. Das Ergebnis nach zwölf Tagen war erschreckend. Die Kressepflanzen in dem Raum ohne W-LAN-Router waren frisch und grün und gesund, aber die Kressepflanzen in dem Raum mit W-LAN-Router waren braun und verwelkt und sogar leicht mutiert. Die Schülerinnen wiederholten den gesamten Versuchsaufbau und kamen zu dem gleichen Ergebnis.

Quellen:

  • http://www.strahlung-gratis.de/risiko_wlan.htm
  • https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html?wtrid=crossdevice.n24.importredirects

Wohnen in Straßennähe ist schlecht für Gesundheit

Menschen, die in der Nähe von dicht befahrenen Straßen wohnen, haben wegen der Luftverschmutzung ein erhöhtes Krankheitsrisiko.

Interessanterweise vertreten die AutorInnen die Ansicht, dass verdichtetes Wohnen besser für die Umwelt sei (vielleicht weil so weniger Land für Siedlungsbau erschlossen werden muss?). Auf jeden Fall sind die dicht befahrenen Straßen ein Gesundheitsrisiko für die AnwohnerInnen dar.

Die AutorInnen sehen verschiedene Möglichkeiten zur Abhilfe:

  • Wohnen in Mehrfamilienhäusern, allerdings soll an den Straßen entlang in der Hauptsache nur öffentlicher Nahverkehr fließen.
  • Bei zukünftiger Städteplanung sollen an dicht befahrenen Straßen keine Häuser direkt gebaut werden.
  • Zwischen den dicht geplanten Häusern und den dicht befahrenen Straßen sollen Pufferzonen liegen (Parks o. ä.?)

Interessanterweise werden von den AutorInnen Einfamilienhäuser in ausgedehnten Vorstädten als weniger gut für die Umwelt erachtet. Dies ist schwer nachzuvollziehen, da gerade in Vorstädten viele grüne Gärten vorhanden sind. Das Konzept des „dichten Wohnens“ muss dann zwingend mit ausgedehnten Parks und Wäldern kombiniert werden, denn wenn die freibleibende Fläche anstatt für Wohnen der Industrie geopfert wird, ist das meiner Ansicht nach gewiss kein Fortschritt.

Quelle: https://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Verdichtetes-Wohnen-ist-schlecht-fuers-Herz/story/10480184

Verbesserungsvorschläge für Seniorenheim-Architektur

Die aktuelle Lebens- und Wohnsituation für Senioren in Altenheimen ist sehr durchwachsen. Besonders die persönliche Entfaltung der SeniorInnen ist nicht so gut gegeben. Es ist mehr ein Verwaltungsprojekt als ein menschengerechtes Wohnen.
Dieses Problem stellt sich insbesondere bei SeniorInnen mit geringem Einkommen.

Aus einer großen Anzahl von Missständen seien einige genannt. (Es soll hier keine Kritik an den vielen interessierten und engagierten MitarbeiterInnen sein, sondern nur über bauliche Alternativen nachgedacht werden, die die generellen Umstände positiv beeinflussen können.)

  • Zu enge Flure
  • Enge Wohnräume und wenig Privatsphäre, was auch zu Aggressionen führen kann (medicalxpress http://medicalxpress.com/news/2014-11-senior-to-senior-aggression-common-nursing-homes.html)
  • Überlastetes Pflegepersonal, das u. a. durch diese Enge noch zusätzlich gestresst wird. Die räumliche Enge wird mit einer knappen und engen Zeitplanung kombiniert.
  • SeniorInnen sollen im Rahmen der räumlichen und zeitlichen Enge möglichst oft stillsitzen und sich möglichst wenig bewegen (Abgesehen von speziell vorgegebenen Gymnastik- und Singangeboten, die sehr positiv zu sehen sind).

Was fehlt ist eine altengerecht vorbereitete Umgebung nach modernen Maßstäben, die auf Dauer preisgünstig einem möglichst breiten SeniorInnenpublikum eine bessere Lebensqualität anbieten kann.

Eine Verbesserung könnte in breiteren und großflächigen Gebäuden mit viel Licht bestehen, wo der Bewegungsdrang von einigen SeniorInnen besser berücksichtigt werden kann und wo SeniorInnen relativ selbstbestimmt ihrem Drang nach „auf- und ablaufen“ besser nachkommen können. Diese bewegungsfreundlichen Flure müssen das nebeneinander von z.B.  Essenswagen usw und gleichzeitig auf und ablaufenden SeniorInnen ermöglichen können. Die Schwesternzimmer sollten in dem Flur so eingebettet sein, dass dieMitarbeiterInnen die SeniorInnen stets im Blick haben.

Auch im Außenbereich ist es sinnvoll vor allem selbstbestimmte Bewegungsmöglichkeiten der SeniorInnen im Blick zu haben. Es sollte sich um eine großzügige Fläche halten, die genug Raum bietet, damit die SeniorInnen genug Distanz untereinander haben können. Die Anlage sollte mit Blick auf nicht so gut orientierte BewohnerInnen von der Straße abgezäunt sein. Der Zaun sollte als Sichtschutz mit einer dekorativen und pflegeleichten Hecke wie Liguster oder Kirschlorbeer ausgekleidet werden. Die Bewegungsanlage sollte klar strukturiert sein und gut übersichtlich sein mit Rasenflächen und Sitzbänken am Rand. Bei den Bänken können Bäume für Schatten und ein angenehmes Naturerlebnis sorgen. Die Anlage sollte in der Mitte durch einen Weg geteilt sein, was optisch strukturiert und auflockert. Dieser Weg sollte mit weichen Spezialplatten (Fallschutzplatten) ausgelegt sein, die nicht so hart wie echte Bodenplatten sind.

Optimal wäre ein tägliches Nutzungsangebot, auch bei schlechterem Wetter mit entsprechender Kleidung. Das Angebot sollte immer von MitarbeiterInnen beobachtet sein. Regelmäßige und möglichst selbstbestimmte Bewegungsmöglichkeiten sollen der Entspannung und Gesundheit dienen. Auch die MitarbeiterInnen werden von einer räumlich entspannten Situation profitieren und möglicherweise wird man weniger „Medikamente zur Ruhigstellung“ verabreichen müssen. Dadurch könnte man auch Geld sparen.

Dieser Artikel gibt meine persönliche Ansicht wider.

 

Besser wohnen – für alle

Die Bevölkerung wächst durch verschiedene Umstände und angemessener preiswerter Wohnraum wird knapp. Gutes Wohnen ist neben guter Ernährung ein Grundpfeiler der Gesundheit.

Daher müssen neue und bessere Modelle für Wohnungsbau her.

Früher wurde Wohnungmangel einfach durch die Installation von riesigen monotonen Betonklötzen beantwortet. Die Ergebnisse sind durchwachsen, viele Menschen fühlen sich dort nicht wohl, die monotone Architektur wird als unschön empfunden und viele Menschen werden krank und depressiv.

Hinzu kommen bauliche Mängel, die die Gesundheit schädigen, neben Giftstoffen auch akustische Belästigung.

Zum einen lauter Straßenlärm und leider auch Fluglärm, wo die Hausmauern oft zu dünn sind um den Schall zu mildern, während die Fenster langsam etwas besser werden. Hier braucht man dickere Außenfassaden.

Zum anderen ist da ein wenig beachteter Faktor: Lärm aus den Nachbarwohnungen. Menschen können sich in ihren Wohnungen nicht erholen, wenn sie dauernd die Musik, das Familienleben oder die Party der Nachbarn unfreiwillig mit anhören müssen. Es kommt zu Gereiztheit, Schlaflosigkeit und letztendlich zu Streit. Um das zu vermeiden, müssen neue Wohnungen dringend mit Schallschutz untereinander isoliert werden, denn Ruhe darf kein Luxus sein. Bereits bestehende Wohnungen müssen allmählich nachgerüstet werden mit Schallschutz. Viele Nachbarschaftsstreitigkeiten werden ein Ende finden und die Bewohner werden ausgeruhter und ruhiger sein.

Neubauwohnungen sind heute glücklicherweise oft hell und haben große Fenster. Wichtig ist aber auch, das die Wohnungen räumlich etwas versetzt von einander geplant werden, damit mehr erholsame räumliche Distanz zwischen den Nachbarn möglich ist. Idealerweise haben die Bewohner das Gefühl „freistehend“ zu wohnen. Balkone sollten wenn möglich nach hinten liegen und viel Raum zur Erholung bieten.

Wichtig ist auch eine Einbettung der Wohnlandschaften in landschaftliche Wiesenumgebungen, zudem sollte auf eine Begrünung der Häuser geachtet werden. Vor jedem Haus sollte ein Baum stehen.

Wohnungen sollten intelligent und preisgünstig geplant werden, z B mit recykling Material und Renovierung von bestehenden Wohnungen.

Aus der Stadtplanung sollte eine Stadtlandschaftsplanung werden.

Dieser Artikel gibt meine persönliche Meinung wider.