Wie schädlich ist Mobilfunkstrahlung?

Handys und Smartphones und Tablets sind die täglichen Begleiter der meisten Menschen. Zudem gibt es in den Städten immer mehr Sendemasten für Mobilfunk. Ist Mobilfunkstrahlung schädlich?

Beim Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder zur Informationsübertragung genutzt.

G. Khurana hat über 100 medizinische Veröffentlichungen ausgewertet und ist zu dem Schluss gekommen, dass Mobilfunkstrahlung zunehmend die Gesundheit gefährdet.

Insbesondere ist die Langzeitwirkung auf das Gehirn nicht zu unterschätzen. Diese Langzeitwirkung wird durch eine große Anzahl unterschiedlicher Geräte wie Fernsehen und Radio, W-Lan, Mobilfunk verstärkt.  Khurana sieht speziell eine Gefahr für die Zunahme von Gehirntumoren.

Das Bundesamt für Strahlenschutz ist der Ansicht, dass Handystrahlung keinen Krebs auslöse. Trotzdem sind elektromagnetische Strahlen wie Mobilfunkstrahlung jedoch nicht ungefährlich. Es hat sich herausgestellt, dass diese Strahlen zwar keinen Krebs auslösen, aber bei bereits vorhandene Tumoren das Wachstum anregen. Die Forscher vermuten, dass die elektromagnetische Strahlung in den Stoffwechsel eingreift. Das Bundesamt empfiehlt die Handys und Smartphones mit UMTS oder LTE Technik, da diese strahlungsärmer sei. Zudem sei es besser mit Headset zu telefonieren.

Quellen:

  • http://www.rense.com/general82/DrKhuranaReport.pdf
  • https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/853309/wie-gefaehrlich-ist-mobilfunkstrahlung-fuer-nutzer#gallery&0&0&853309
  • http://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/mobilfunk_node.html
  • http://gesundheitsblog.blogsport.eu/2017/11/03/w-lan-als-gesundheitsrisiko-kresse-experiment/

Schlaf, Konzentration und Gedächtnis

Kinder, die schlecht und zu wenig schlafen, sind in ihrer Konzentration gestört und haben geringere Lernleistungen. Zudem treten  bei Kindern, die schlecht schlafen, Hyperaktivität und Verhaltensauffälligkeiten auf.

Schlaf ist ist sehr wichtig bei der Bewältigung der Tagesprobleme und bei der Festigung von Gedächtnisleistungen. Schlafqualität von Kindern wird durch Computerspiele oder angsteinflößende Fernsehsendungen beeinträchtigt.

In Studien an Erwachsenen hat sich herausgestellt, das „Schlafspindeln“ eine besondere Rolle bei Gedächtnisleistungen bilden. Gedächtnisspindeln treten im Schlafstaadium 2 auf und sind bestimmte Gehirnstrommuster.  Diese Gehirnstrommuster treten auch in Tierversuchen auf, wenn ein Zusammenhang zwischen Schlaf und Gedächtnis erforscht wird.

Bei einer Untersuchung an Kindern in Salzburg durch K. Hödlmoser stellte sich heraus, dass Kinder, die bessere Schlafqualität hatten, besser beim Gedächtnistest abschnitten. Die Schlafqualität wurde an der Anzahl Der Schlafspindeln gemessen.

Auch in einer Studie mit Erwachsenen (ca. 47 Jahre alt) stellte sich heraus, dass Menschen, die weniger lange Wachunterbrechungen im Schlaf hatten, am Tag darauf besser lernen und verstehen konnten.

Da Schlafqualität einen hohen Einfluss auf Verstehen, Lernen und Gedächtnis hat, ist es meiner persönlichen Meinung nach auch wichtig, sich dringend mit akustischer Umweltverschmutzung und geräuscharmem Wohnen zu beschäftigen.

Quellen:

  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5568544/
  • http://derstandard.at/1315005670135/Schlaf-Ruhe-in-der-Nacht-und-erinnere-dich-am-Tag

Linktipp zum Thema Schlaf: http://www.dasschlafmagazin.de/ Diese Webseite bezeichnet sich als unabhängiges Patientenportal zum Thema Schlafqualität, Es gibt dort auch einen Wegweiser zu Selbsthilfegruppen für Menschen mit Schlafstörungen

Triclosan – ein unerwünschter Konservierungsstoff

Triclosan ist eine Substanz, die Bakterien und Pilze wirkt und wurde bis 2015 noch in Kosmetika wie Hautcremes z gelassen. Triclosan kann über den Mund und die Haut aufgenommen werden.

Triclosan ist problematisch weil es Allergien und Antibiotika-Resistenzen fördern kann. Triclosan ist schwer abbaubar und landet so oft über Kläranlagen im Trinkwasser.

Doch das Verbot ist halbherzig, denn über diese Frist hinaus kann der schädliche Stoff noch weiter in z. B. weiter Deos, Mundwasser, Zahnpasta und Fußpflegemitteln verwendet werden.

Seit 2016 scheint der Stoff in den USA nicht mehr vermarktet zu werden. Aber auch in Spielzeug, Textilien und Möbeln wird Triclosan verwendet, doch für Spielzeug, Textilien Möbel gilt das Verbot nicht. Es ist nicht klar, ob Triclosan bei Spielwaren, Textilien und Möbeln deklariert wird.

Daher ist es wichtig sich z B genau bei Mundhygieneartikeln über die Zutat von Triclosan zu informieren.

Quellen:

  • https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/triclosan
  • http://www.gesundheit-adhoc.de/triclosan-in-kosmetika-verkaufsverbot-fuer-viele-produkte.html
  • https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/adult-health/expert-answers/triclosan/faq-20057861

Klimawandel und erhöhte Luftfeuchtigkeit

Der Klimawandel verändert weltweit die Bedingungen für Mensch und Natur in dramatischer Weise. Dabei ist besonders der Anstieg der Temperaturen im Blickfeld. Doch bereits 2007 wurde man auf ein anderes Problem aufmerksam, das den Anstieg der Temperaturen zu begleiten scheint: Die weltweite Zunahme der Luftfeuchtigkeit.

Die Konsequenzen der Zunahme der Luftfeuchtigkeit werden jedoch immer noch möglicherweise unterschätzt. Dabei scheint Forschern zufolge ein kausaler Zusammenhang zwischen globaler Erderwärmung und der Emission von Autoabgasen zu bestehen. Dieser Effekt wurde bereits für die vergangenen Jahrzehnte 1972 – 2002 nachgewiesen.

Doch der Anstieg der luftfeuchtigkeit ist keineswegs harmlos für die Menschen, denn die Zunahme der Luftfeuchtigkeit bewirkt einen “Hitzestress” bei den Menschen, da der Mensch sich nicht mehr so gut durch Schwitzen abkühlen kann. Diese Entwicklung kann insbesondere Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen gefährlich werden.

Das Problem wird insbesondere in Tropischen Regionen zu katastrophalen Veränderungen bei den Lebensbedingungen der Menschen sorgen. Doch auch Amerika und Europa können sich nicht in Sicherheit wiegen. So wird sich wahrscheinlich Berechnungen zufolge 2100 das Klima in Amerika und Eurasien derart verändern, dass dort ein Hitzestress stattfindet, der heute für Indien typisch ist.

Interessanterweise scheinen bei diesen Forschungen weniger die Lebensbedingungen und die Lebensqualität der Menschen im Mittelpunkt zu stehen. Das große Bedauern und die große Furcht gilt eher der Verringerung Arbeitskraft der Menschen, ihrer Effizienz als Produktionsmittel innerhalb der kommerziellen Industriemaschinerie. So beschwert sich die Industrie, dass der Klimawandel schon Einbußen in der Wirtschaft verursache.

So würde in England beispielsweise die Arbeitsleistung der Arbeiter nur bei 90% des theoretisch erreichbaren Wertes liegen. So belaste die hohe Luftfeuchtigkeit schon bereits bei niedrigeren Temperaturen den Kreislauf der Arbeiter und verringern die Arbeitsleistung. Ein wirtschaftliches Horrorszenario könnte demnach beispielsweise so aussehen: Wenn es so weitergeht, könnte die Arbeitsleistung 2050 auf 80% sinken und im jahre 2200 könnte besagte Arbeitsleistung schon auf 40 % absinken.

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass die Habgier und Unersättlichkeit der Industrie Bedingungen hervorruft, in der die industrielle Arbeitsleistung durch die Herstellung schädlicher Produkte zunehmend behindert wird. Zudem ist es ein völliges situatives Neuland, eine Situation, mit der die Menschen noch nie konfrontiert waren. Es ist gewissermaßen eine ungewollte Test-Labor-Umgebung. Angesichts der stetig steigenden Luftfeuchtigkeit und der mangelnden Anpassung des menschlichen Körpers an diese Situation stellt sich die Frage: “Brauchen wir bald alle Kiemen?”

Quellen:

  • http://www.welt.de/wissenschaft/article1254911/Mit-der-Klimaerwaermung-wird-auch-die-Luft-feuchter.html
  • http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/247753/klimawandel-wird-es-zu-schwul-zum-arbeiten
  • http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mehr-luftfeuchtigkeit-klimaerwaermung-macht-luft-schwueler-a-510697.html
  • https://de.nachrichten.yahoo.com/klimawandel-steigende-luftfeuchtigkeit-verringert-produktivit%C3%A4t-070619299.html

W-Lan als Gesundheitsrisiko: das Kresse-Experiment

WLAN  (Wireless Local Area Network) heißt außerhalb des deutschen Sprachbereichs meist “Wi-Fi” und wird als großer Fortschritt gepriesen.

Ein besonderes Problem bei W-Lan-Strahlung ist, dass  wenig Verbraucherinformationen weitergegeben werden. W-LAN wird meist umjubelt und als „Fortschritt“ bezeichnet. Bedenklich ist, dass einige Anbieter ausschließlich Modems mit W-LAN anbieten und dass die VerbraucherInnen sich nicht aussuchen können, ob sie W-LAN wünschen oder nicht.

Im Computer wird es “drahtlose Netzwerkverbindung” genannt.

WLAN-Strahlung nimmt überall zu – und damit auch Schlaflosigkeit, inneres Zittern, Schwindel, Kopf-schmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsschwierig-keiten, Sehstörungen, Herzprobleme.

In Paris wurde deshalb WLAN aus staatlichen Bibliotheken entfernt.

Auch Kinder sind betroffen; in Kanada gibt es eine Bewegung “Eltern gegen WLAN in Schule”.

In einer dänischen Schule wurde ein bekanntes Experiment in Bezug auf die Gefährlichkeit von W-Lan-Routern durchgeführt: Die Schülerinnen kauften zwei Kästen mit Kressesamen und bereiteten zwei absolut gleichartige Räume vor. Das einzige was diese beiden Räume unterschied war, dass sich in einem der beiden Räume ein W-LAN-Router befand und in dem anderen Raum kein W-LAN-Router stand. Auch die Pflege (Licht und Wasser) der Kressepflanzen war identisch. Das Ergebnis nach zwölf Tagen war erschreckend. Die Kressepflanzen in dem Raum ohne W-LAN-Router waren frisch und grün und gesund, aber die Kressepflanzen in dem Raum mit W-LAN-Router waren braun und verwelkt und sogar leicht mutiert. Die Schülerinnen wiederholten den gesamten Versuchsaufbau und kamen zu dem gleichen Ergebnis.

Quellen:

  • http://www.strahlung-gratis.de/risiko_wlan.htm
  • https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html?wtrid=crossdevice.n24.importredirects