Zähne remineralisieren – eine Frage für die Zukunft

Karies ist eine ernährungsbedingte weitverbreitete Krankheit. Um so mehr werden Stimmen laut, die sich eine regenerative Therapie von beschädigten Zähnen wünschen.

Seit neuerem gibt es immer mehr Mittel, die versprechen, Kariesschäden durch „Remineralisierung“ auszubessern. Zu diesen neueren Mitteln gehört eine Lösung, die  „p11-4“, ein Peptid, enthält. Die Lösung soll bei der Regeneration betroffener Zähne helfen.  Die Substanz soll sich mit Poren oder kleinen Rissen im erkrankten Zahn zu einer Art Fasernetzwerk verbinden. Dieser Behandlungsansatz gilt allerdings nur für Karies im Anfangsstadium.

Insgesamt gab es schon seit den 1950ger Jahren Forschungen, wie man den Zahnschmelz härten könnte. 1957 wurde die Zahnschmelz festigende Wirkung von Fluorid beobachtet. In den 1960gern wurde „bioactive glass“ durch L. Hench entwickelt. Es fungiert an der Oberfläche des Zahnes und soll eine weitere Auflage von Zahnschmelzmineralien hinzufügen. Es ist insgesamt eine interessante Idee, aber es ist noch weitere Forschung nötig.

Ein weiteres Projekt (1999) beschäftigt sich mit einer remineralisierenden Zahncreme. Auch dieses Projekt ist interessant, aber es wird noch weitere Forschung benötigt.

Fazit: Remineralisierung von Zähnen ist interessant und zukunftsweisend, allerdings hängt jede Maßnahme davon ab, ob und wie effektiv die Mineralisierung wirkt.

Quellen:

  • https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/article/849939/bohren-ade-zahn-heilt-selbst.html
  • http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0022034517730531
  • https://www.omicsonline.org/open-access/remineralizing-agent-then-and-now-an-update-2161-1122.1000256.php?aid=33229

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