Crashteste orientieren sich hauptsächlich an männlicher Anatomie

Tests von Kraftfahrzeugen soll Menschen im Falle eines Unfalls schützen.

Doch wer sind eigentlich „Menschen“?

In der Wahrnehmung der Automobilindustrie scheinen „Menschen“ in der Hauptsache Männer zu sein. So sind die Crash Test Dummies an der männlichen Anatomie orientiert.

Diese einseitige Bevorzugung der männlichen Anatomie bei Sicherheitstests birgt im Falle eines Unfalls Risiken für Frauen.

Nach einer US-Spanischen Untersuchung haben Frauen, die einen Sicherheitsgurt tragen,  ein 47% höheres sich bei einem Unfall zu verletzen. So wird der unterschiedlichen Form des weiblichen Nackens nicht Rechnung getragen. Außerdem haben Frauen durch ihre meist geringere Körpergröße ein größeres Risiko sich eine Verletzung an den Füßen und Beinen zuzuziehen.

Sicherheit? Nur für männliche Menschen. „Menschen“ sind nach Ansicht der Automobilindustrie eben Männer.

Quelle: https://derstandard.at/1319180864482/Studie-Die-maennliche-Anatomie-der-Crash-Test-Dummies

Auch interessant zum Lesen: https://www.boston.com/cars/news-and-reviews/2012/08/22/why-carmakers-always-insisted-on-male-crash-test-dummies

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